ANTI-SCAM TIPPS FÜR KÄUFER UND VERKÄUFER
Scam! Scam! Scam! In den letzten Jahren wurden diese Meldungen sogar auf einwandfreien Webseiten für Internethandel (Kauf und Verkauf) und etablierten Werbeseiten gesichtet. Deswegen werden wir als Betreiber einer etablierten Werbeseite Ihnen die idealen Tipps verraten, die Ihnen helfen sollen zu verstehen, was ein Scam ist und wie man sich davor schützen kann. Außerdem zeigen wir Ihnen Beispiele von Scam-Fällen, die Sie im Rahmen Ihres Internethandels vermeiden können.
Was ist ein Scam?
Scam ist ein betrügerischer Akt der Täuschung! Ein Käufer oder Verkäufer kann leicht das Opfer eines hinterlistigen Köders eines Scammers werden! Aber wenn Sie unsere einfachen Tipps befolgen, können Sie nie von Scammern betrogen werden. Und Sie können Ihren Geschäften in Ruhe und ohne Bedenken nachgehen.
Was für eine Rolle spielen Anti-Scam Tipps?
Anti-Scam ist eine vorbeugende Maßnahme, die zum Selbstschutz vor Scammern eingesetzt wird. Glauben Sie uns! Es gibt ein paar einfache Ratschläge, anhand deren Sie ein Scam erkennen können und sich somit davor schützen können, solange Sie diese Ratschläge befolgen. Anhand dieser unserer Empfehlungen können Internethändler lernen, wie sie ihre Geschäfte erfolgreich abschließen können, ohne Scammern zum Opfer zu fallen.
Wer sind Scammer?
Scammer widmen sich Betrügereien, bei denen sie andere hereinlegen (engl.: scamming), ohne dass diese erkennen können, dass sie Opfer eines Scammers geworden sind. Ein gutes Beispiel dafür ist Scammen im Bereich Internethandel. Hierbei antwortet der Scammer auf eine Verkaufsanzeige, täuscht Interesse vor und schafft so eine falsche Kaufsituation, ohne dass der Verkäufer dies merkt.
Arten von Scamming:
Mit dem wachsenden Geschäft des Internethandels fallen Menschen auch immer häufiger Scammern zum Opfer. Dabei werden sie dann nicht nur um das Geld betrogen, sie verlieren in den meisten Fällen auch ihre Ware. Das alles kann natürlich bereits in einem viel früheren Stadium vermieden werden, in dem die Glaubwürdigkeit der Käufer und Verkäufer überprüft wird, da zwischen den beiden Parteien direkter Kontakt ohne die Beteiligung Dritter stattfinden wird. Wenn es strikt um Online-Handel geht, gibt es zwei Arten von Scamming - zum einen durch Auktionen und zum anderen durch Kleinanzeigen. In beiden Fällen findet das Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer direkt statt.
Kleinanzeigen Scamming...
Hier ist Vorsicht geboten! Zum teil sind Köderanzeigen geschaltet, die Sie dazu verführen sollen, ein Motorrad oder ein Auto zu kaufen, oder es wird eine sehr glaubwürdige E-Mail Kontaktadresse eines Käufers genannt. Fallen Sie niemals auf diese Betrüger herein... Hier ein paar sehr anschauliche Beispiele für Scammer. Lesen Sie sie aufmerksam und seien Sie immer auf der Hut vor Scamming bei Bestellungen und Lieferungen durch solche Anzeigen und Mitteilungen!
Fall 1:
Beim Kauf von Waren von einem Verkäufer, wird der Käufer dazu angehalten, den Betrag (IN BAR) zu bezahlen; in diesem Betrag sind die Kosten für das Produkt und die Versandkosten (Abholung) enthalten. Dabei fordert der gerissene Scammer, der eine Versandfirma oder ein beauftragter Abholer ist, zusätzliche Versandkosten, die jedoch bereits in der Zahlung durch den Käufer enthalten waren.
- Hierbei muss der Verkäufer die Identität der Kontaktperson von der Versandfirma sicherstellen.
- Es ist besser, Zahlungen nicht in Bar zu leisten, wenn der Käufer selbst den Betrag ebenfalls nicht in Bar bezahlt hat.

Der selbe Fall tritt auch bei Zahlungen per Scheck anstatt in Bar auf. Dabei darf der Käufer den Betrag an den Verkäufer solange nicht in Bar bezahlen, bis er den Scheck nicht eingelöst hat. Die Scammer betrügen Sie mit ungültigen Schecks und sie können sowohl Ihre Waren als auch das Geld für die Versandkosten verlieren.
Fall 2:
Wenn Sie Produkte an Käufer in Übersee verkaufen, müssen Sie als Verkäufer sehr vorsichtig und aufmerksam sein. Die Käufer in Übersee suchen sich Kleinanzeigen von Einzelpersonen und richten sich an Sie in einer sehr höflichen E-Mail. Der Käufer aus dem Ausland stellt sich so dar als sei er überaus an dem Produkt interessiert und schlägt einen Bankwechsel über einen weitaus höheren Betrag als den tatsächlichen Preis der Ware vor. Das ist die Situation in der der Käufer seinen Haken auswirft. Sobald der Verkäufer nämlich den Wechsel erhält, wird er gebeten einen Bankscheck über den überschüssigen Betrag an den Käufer zurückzuschicken. Hüten Sie sich vor diesem Köder!
- Senden Sie dem Käufer nie einen Bankscheck zurück, bevor der Betrag aus dem Wechsel nicht bei Ihrer Bank eingegangen ist.
- Schließlich können Sie den Bankscheck jederzeit stornieren, solange er noch nicht durch die Bank verrechnet wurde. Also seien Sie vorsichtig und führen Sie nur zuverlässige Geschäfte durch.
Nun ist es an der Zeit, dass wir uns einige wichtige Anti-Scamming Tipps ansehen:
- Senden Sie nie ein Produkt an Personen, die Ihre Ware noch nie gesehen haben. Besonders Scammer werden Sie damit ködern wollen, dass sie höchstes Vertrauen in Ihre Dienstleistungen oder den Versand haben.
- Nur ein Scammer kann eine Garantie auf Versand geben. Also vermeiden Sie es Produkte mit solchem Service zu kaufen.
- Für Sie als Käufer ist es am besten, wenn Sie mit Leuten Geschäfte machen, die Sie an einem bestimmten Ort treffen können.
- Akzeptieren Sie nie einen Scheck von einem Scammer (Käufer) der Ihnen den tatsächlichen Betrag plus zusätzlicher Versandgebühren bezahlen will.
- Lösen Sie einen Scheck oder einen Bankwechsel nicht sofort nach Erhalt vom Käufer ein. Falls es ein gefälschter oder ungültiger Scheck ist, verlieren Sie Ihr Geld.
- Legen Sie als Käufer nie finanzielle Informationen über sich offen, da Phishing-Versuche heute keine Seltenheit mehr sind.
Tipps zum Kauf von Autos und Freizeitfahrzeugen durch Kleinanzeigen:
- Bleiben Sie beständig, bei dem was Sie sich leisten können. : Suchen Sie auf unterschiedlichen Seiten und vergleichen Sie die Fahrzeugpreise. Treffen Sie keine übereilten Entscheidungen. Lassen Sie sich bei einem Autohändler in Ihrer Nähe informieren bevor Sie sich für einen Online-Kauf entscheiden.
- Ziehen Sie Käufe aus Ihrer Region vor. : Wenn Sie Autos oder Motorräder durch Online-Kleinanzeigen kaufen, ist es Ihnen als Käufer vorbehalten, den Standort des Verkäufers zu besichtigen. Deswegen sollten Sie sich immer für Händler in Ihrer Nähe entscheiden.
- Machen Sie eine Probefahrt. : Kaufen Sie nie ein Fahrzeug bevor Sie es nicht bei Tageslicht gesehen haben. Begleiten Sie den Verkäufer außerdem auf eine Probefahrt. Sehen Sie sich den Wagen immer am Standort des Händlers oder Verkäufers an, da sich hier der tatsächliche Zustand des Fahrzeugs am besten beurteilen lässt.
- Überprüfen Sie das Fahrzeug auf Reparaturen. : Manche Fahrzeuge werden aufgrund von Schäden aus Unfällen verkauft. Sie können sich das Fahrzeug zusammen mit einem Gutachter anschauen. Überprüfen Sie beispielsweise mögliche TÜV-Eintragungen über Gefahrenpotentiale, falls das Fahrzeug einer größeren Reparatur unterzogen wurde.
- Überprüfen sie die Unterlagen. : Überprüfen Sie sämtliche Unterlagen und Fahrzeugpapiere und stellen Sie fest ob der Verkäufer/Händler auch der tatsächliche Besitzer ist, um eventuellen Betrug zu vermeiden.
- Keine Emotionen / persönlichen Gefühle. : Achten Sie stets auf Qualität und lassen Sie sich nicht etwa von Ihrem Bauchgefühl leiten.
Was bei Kleinanzeigen Ihre Scam Alarmglocken läuten lassen sollte:
- Der Verkäufer, der die Anzeige geschaltet hat, gibt keine vollständigen oder glaubwürdigen Kontaktdaten an.
- Mögliche Ungereimtheiten oder Abweichungen bei der Beschreibung des Fahrzeugs.
- Die Häufigkeit in der eine Anzeige geschaltet wird, kann auch eine Rolle spielen.
- Gefälschte Fotos des Fahrzeuges mit unpassendem Hintergrund (augenscheinlich andere Länder oder künstlicher Hintergrund)
- Gebrochene Sprache oder falscher Sprachgebrauch, da viele Scammer nicht Muttersprachler sind.
- Wenn Sie eine Scam Aktion oder Scam Versuche entdecken, zögern Sie nicht, hierbei internationale Organisationen und Agenturen um Hilfe zu bitten.
Was ist Western Union? Wie funktioniert Western Union?
Western Union Money Transfer unterstützt den Geldtransfer zwischen Versender und Empfänger. Western Union bietet keinerlei Dienstleistungen einer Holding. Wenn Sie Geld über Western Union verschicken, erhält der Versender eine Kontrollnummer für den Geldtransfer (die Money Transfer Control Number MTCN), um die Transaktionen verfolgen zu können. Auch der Empfänger muss eine MTCN-Nummer beantragen, um den übermittelten Geldbetrag abholen zu können.
Warum ist Western Union nicht empfehlenswert?
Betrüger sind in der Lage, nahezu jeden schwierigen Vorgang zu sabotieren und derart zu manipulieren, dass Sie um Ihr Geld gebracht werden. Sie müssen extrem vorsichtig sein, um sich vor Internet-Kriminalität zu schützen. Die Geschäftsbedingungen von Western Union bieten keinerlei Schutz für den Benutzer und keinen Treuhänderservice. Außerdem haftet das Unternehmen nicht im Falle eines Abhandenkommens des Geldes. Daher liegt es im Verantwortungsbereich des Versenders, den Transaktionsvorgang zu verfolgen und sicherzustellen, dass die Transaktion abgewickelt wird. Demzufolge besteht der größte Nachteil von Western Union darin, dass der Benutzer keinerlei Sicherheit bei seinem Geldtransfer hat.
Seien Sie als Käufer vorsichtig!
Online-Käufer müssen sich der Betrüger bewusst sein, wenn sie Western Union benutzen. Es ist ratsam, Online-Geldtransfers beim Kauf von Produkten über Online-Auktionen zu vermeiden. Wenn ein Verkäufer unbedingt auf einen Geldtransfer besteht, sollte der Käufer besonders auf der Hut sein. Ernsthafte Verkäufer haben andere Zahlungsmethoden und würden nie auf eine Bezahlung durch Geldtransfer bestehen. Falls nötig sollten Sie als Käufer die Vertrauenswürdigkeit oder das Feedback des Verkäufers überprüfen. Manchmal kommt es vor, dass sich ein Verkäufer als unaufrichtig herausstellt. Lassen Sie sich daher nie auf einen Geldtransfer mit unbekannten Personen ein.

PNEUS-ONLINE kann nicht für den Inhalt oder die Auswirkungen der auf der Webseite aufgegebenen Kleinanzeigen haftbar gemacht werden.
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